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Festliche Gottesdienste an den Weihnachtsfesttagen

Die Messen an den Weihnachtsfeiertagen waren gut besucht.

Die Christmette der Stadtpfarrkirche zelebrierte Pfarrer Damian Emeka Ikejiama aus Alitzheim. Er erinnerte in seiner Ansprache an den Hl. Franziskus, der vor gut 800 Jahren in einer Höhle in der Nähe des umbrischen Greccio ein Krippenspiel mit lebenden Tieren und Menschen veranstaltete. Darauf fußen bis zum heutigen Tag die zahlreichen Krippendarstellungen in den Kirchen und den Wohnzimmern der Familien. Die Krippe mit ihren verschiedenen unterschiedlichen Figuren sei ein Symbol dafür, dass die Botschaft von Weihnachten sich an alle Menschen richte -  unabhängig von Herkunft, Status oder Reichtum. Die Geburt Jesu sei der Beginn einer neuen Ära, die von Frieden, Versöhnung und Hoffnung geprägt sei. Die Krippe sei dafür das Drehbuch und der tägliche Alltag die Kulisse.

Die Christmette wurde musikalisch von der Männer-Choralschola unter der Leitung von Kantor Karl-Heinz Sauer und von Christina Hauck (Querflöte) umrahmt.

Der emeritierte Würzburger Weihbischof Ulrich Boom feierte das Hochamt am 1. Weihnachtsfeiertag im Steigerwalddom. Der Bischof betonte in seiner Predigt, den im Weihnachts-Evangelium von den Engeln besungene "Frieden auf Erden" habe es leider nicht gegeben - weder damals zur Geburt Jesu unter der Regentschaft des römischen Kaisers August, noch heute in einer Zeit mit zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen und Krisen. Doch Gott, der als kleines Kind in die Welt gekommen sei, biete die Chance auf einen echten Frieden.

Die festliche Messe wurde vom Projektchor des pastoralen Raums Gerolzhofen umrahmt. Zu hören waren unter anderem Teile des Konzertprogramms vom 4. Adventssonntag (Weihnachtsoratorium "Die Hirten bei der Krippe zu Bethlehem" von Joseph Eybler) und das bekannte "Transeamus usque Bethlehem" von Joseph Ignatz Schnabel. Die Leitung hatte Kantor Karl-Heinz Sauer inne. 

Beachten Sie unten auch die beiden kleinen Videos von den Festgottesdiensten im Steigerwalddom.