Zehn Tage nach Pfingsten zeigt das Fronleichnamsfest gelebtes Christentum. Immer an einem Donnerstag begeht die katholische Kirche das aus dem Mittelalter stammende Hochfest als öffentliches Bekenntnis des Glaubens. In Schallfeld fand nach dem Samstagabendgottesdienst die traditionelle Fronleichnamsprozession statt.
In seiner Predigt griff Pfarrer Andreas Engert das Thema „Demonstrieren“ auf. Heute gehen Menschen für die unterschiedlichsten Anliegen auf die Straße – sei es für oder gegen politische, gesellschaftliche oder persönliche Themen. Auch an Fronleichnam werde seit Jahrhunderten öffentlich „demonstriert“: Menschen ziehen durch die Straßen und bekennen ihren Glauben, sichtbar vor der Welt. Die Fronleichnamsprozession sei damit ein positives Zeugnis christlichen Glaubens und ein Zeichen der Verbundenheit mit Christus sowie der Gemeinschaft der Kirche.
Der Prozessionsweg führte vorbei an aufwendig geschmückten Marterln in der Bimbacher Straße zum Sebastian-Marterl am Baumfeld und weiter zum Kreuz im Friedhof. Für die musikalische Gestaltung sorgten Manuela Bender, Rita Gräf, Steffi Schanz und Marlene Seuffert. Als Vorbeterinnen waren Maria Schwab und Birgit Mayer-Bedenk im Einsatz.
Rund 100 Gläubige nahmen an der Prozession teil. Pfarrer Engert wurde von den Kirchenverwaltungsmitgliedern Otto Schubert und Lothar Riedel begleitet. 18 Ministrantinnen und Ministranten unterstützten den Geistlichen. (lr) Fotos: Johanna Bedenk
Zum Abschluss dankte Pfarrer Engert den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die durch ihren Einsatz zum würdigen und reibungslosen Gelingen der Fronleichnamsprozession beigetragen hatten.







































