Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Beste Wetter-Bedingungen für die Wallfahrer

Am Markustag führten mehrere Prozessionen nach Frankenwinheim.

Rund 70 Fußwallfahrer aus Schallfeld, Lülsfeld und Gerolzhofen sowie weitere 40 Teilnehmer, die mit dem Auto kamen, machten sich am Markustag gemeinsam mit Gläubigen aus Frankenwinheim und Brünnstadt auf den Weg in die Frankenwinheimer Kirche. Bei wolkenlosem Himmel, angenehmen 17 Grad sowie entlang zahlreicher blühender Rapsfelder und Obstbäume verlief die Prozession unter besten Bedingungen. Die von Josef Pohli verfassten Texte wurden bei den Schallfeldern von Lucas Schmitt und Rita Riedel vorgebetet.

Im Mittelpunkt standen Bitten um Gottes Segen für die Natur und das Gedeihen der Feldfrüchte. Ebenso wurden Anliegen zur Bewahrung der Schöpfung vorgetragen. Nicht nur das „Bebauen“ und „Behüten“ sowie Not und Sorge sollten thematisiert werden, sondern vor allem die Freude und Dankbarkeit für das Leben.

Pfarrer Andreas Engert ging in seiner Ansprache auf das Wirken des Evangelisten Markus ein, dessen sterbliche Überreste in Venedig aufbewahrt werden. Er predigte, dass Markus laut altkirchlicher Tradition als Autor des ältesten Evangeliums gilt und als Gründer der Gemeinde in Alexandria (Ägypten) angesehen wird, wo er in den vierziger oder fünfziger Jahren gewirkt haben soll. Der Heilige gilt als Schutzpatron der Maurer, Bauarbeiter, Notare und Schreiber. Er wird bei Unwetter, jähem Tod, Blitz, Hagel, Krätze und anderen Leiden angerufen sowie für gutes Wetter und eine gute Ernte.

Der Gottesdienst endete mit dem in diesem Jahr erstmals gespendeten Wettersegen.

Im Anschluss stärkten sich die Wallfahrer im benachbarten Frankenwinheimer Begegnungszentrum bei einer gut organisierten Brotzeit. Ältester Teilnehmer war auf dem Hinweg der 79-jährige Paul Krämer, der jüngste Wallfahrer war Anton Seuffert mit zehn Jahren. Auf dem Rückweg reduzierte sich die Schallfelder Gruppe auf sieben Personen.

Vier Blasmusiker unter der Leitung von Steffi Schanz begleiteten auf dem Hinweg die Lob- und Bittlieder musikalisch. Erwachsene trugen Fahnen und das Kreuz. Bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr zogen die sieben Heimkehrer in die St.-Ägidius-Kirche ein, wo Christine Sahlmüller mit ihrer Posaune das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ spielte und alle kräftig mitsangen. (lr)